Fr., 09.10.2009, 20 Uhr, Kultur- und Bürgerhaus Denzlingen :

Soname Yanchen, Tibetische Autorin und Sängerin

Lesung aus dem Bestseller "Wolkenkind" und anschließend tibetischer Gesang, Einführender Dia-Vortrag von Alfred Röver, einem ausgewiesenen Tibetkenner


Dass sie einmal einen Bestseller schreiben und in der Carnegie Hall singen würde, das hätte sich Soname Yangchen noch vor einigen Jahren sicher nicht träumen lassen. Ihre Kindheit und Jugend waren vielmehr von Gewalt, Sklaverei und Einsamkeit geprägt.

Ihr abenteuerliches Leben schildert Soname in „Wolkenkind“. Was man dort liest, mag man kaum glauben: Als Kind zur Tante nach Lhasa gegeben, von dieser an eine Polizisten-Familie, im Dienste der Chinesen, weitergereicht, wird Soname wie eine Sklavin gehalten.

Sie flieht mit 15 Jahren und quält sich zu Fuß über den Himalaya nach Nepal. Als junge Mutter vom Kindsvater verlassen, gibt sie ihre Tochter schweren Herzens, mit den Eltern des Mannes, nach Tibet. Sie soll sie erst 12 Jahre später in Indien wieder sehen. 1997 landet Soname nach weiteren Wirren schließlich in England.

Die Musik war schon seit ihrer frühen Jugend so etwas wie ein innerer Fluchtweg aus ihrem traurigen Dasein. In England singt Soname, deren Name frei übersetzt „Glücksmelodie“ bedeutet, immer öfter auch öffentlich und wird eines Tages bei einer Hochzeit von einem Ex-Mitglied der Sex Pistols entdeckt. Sie wird mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Die Presse bezeichnet sie als „Stimme Tibets“, was sie nicht gern hört. Ihre selbst komponierten und getexteten Lieder erzählen von den Menschen, den Tieren und der Landschaft Tibets.


Karten an der Abendkasse, 7 / 5 Euro

Infos zur Anfahrt gibt es hier: http://www.kultur-und-buergerhaus.de

Weitere Infos auch hier: Deutsche Welle sowie auf Youtube.


Bitte kommen Sie zahlreich - wir freuen uns auf Sie!

Soname Yangchen

09.10.2009

 
 

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